Vom 2. bis 3. Juni war eine Abordnung der Feuerwehr Waldthurn zu Gast auf der Interschutz in Hannover. Nach einer längeren Pause bot die Weltleitmesse wieder die Gelegenheit, sich über aktuelle Trends und Entwicklungen im Bereich Brandschutz und Rettungswesen zu informieren. An den zwei Messetagen stand für uns vor allem der Erfahrungsaustausch und der Blick auf anstehende Beschaffungen im Vordergrund.
Fahrzeugkonzepte und neue Technologien im Vergleich
Auf dem weitläufigen Gelände gab es jede Menge zu sehen. Neben Vorführungen im Außengelände – wie einer Branddemonstration an einem Hubschrauber-Modell, bei der auch ein moderner Löschroboter gezeigt wurde – interessierten uns vor allem die Hallen der großen Fahrzeugbauer.

Hier nutzten wir die Gelegenheit, uns umfassend über den aktuellen Stand der Technik zu informieren. Im Fokus stand dabei der Vergleich aktueller HLF 20-Konzepte verschiedener Aufbauhersteller. Die unterschiedlichen Ansätze bei der Raumaufteilung, der Materialverlastung und der Geräteentnahme lieferten uns interessante Einblicke und wichtige Denkanstöße, um technisch auf dem Laufenden zu bleiben. Auch die Entwicklung bei alternativen Antrieben, Sonderfahrzeugen des Zivilschutzes und digitalen Pumpenbedienständen wurde genauer unter die Lupe genommen.



Ein Blick auf unsere kommende Schlauchpflegeanlage
Ein fester Termin auf unserer Agenda war der Besuch am Stand der Firma Bockermann. Für unser Gerätehaus in Waldthurn ist bereits eine neue, vollautomatische Schlauchpflegeanlage dieses Herstellers bestellt, die im Laufe des Jahres geliefert werden soll. Vor Ort konnten wir uns die Anlage im Live-Betrieb ansehen und die letzten Details begutachten. Die neue Technik wird die Arbeitsabläufe bei der Schlauchaufbereitung nach Einsätzen und Übungen künftig deutlich erleichtern und beschleunigen.

Kameradschaftlicher Ausklang in Einbeck
Neben dem fachlichen Programm kam auch die Kameradschaft nicht zu kurz. Nach dem ersten Messetag fuhren wir weiter nach Einbeck, um dort den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen zu lassen und zu übernachten. Am nächsten Tag ging es nach einer zweiten Runde über das Messegelände wieder zurück in die Heimat.
Am Ende waren es zwei informative Tage in Hannover, die sowohl für die aktiven Kameraden als auch für unseren mitgereisten Nachwuchs eine rundum gelungene Sache waren.




